
Werbung für meinen Partner Butaris Butterschmalz | Ihr Lieben, manchmal entwickelt sich ein Rezept ganz anders als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte ich mal wieder Matcha-Muffins backen, weil ich Lust auf den leicht herben Geschmack hatte. Ich kenne Matcha schon seit ca. 2010 und habe damals für einen Hersteller aus Japan Pressearbeit gemacht. Dabei habe ich das hochwertige Grünteepulver lieben gelernt. Nur irgendwie hatte ich dann statt auf das grüne Gebäck eher Lust auf ein Dessert. Da Blaubeeren gerade Saison haben und generell immer eine gute Idee im Nachtisch sind, wurde daraus kurzerhand dieses cremig leckere Matcha-Blaubeer-Tiramisu im Glas mit Matcha-Muffins aus dem Airfryer. ❤
Und ihr habt richtig gelesen, ich habe die Matcha-Muffins im Airfryer und mit Butaris Butterschmalz gebacken. Beides geht ganz wunderbar und geht auch noch sehr schnell. Die Matcha-Muffins werden super fluffig und sind damit die perfekte Grundlage für mein Matcha-Blaubeer-Tiramisu. Ich mag ja Rezepte, die nicht kompliziert sind und trotzdem etwas hermachen. Gerade Desserts im Glas gehören für mich dazu (davon habe ich ja auch schon einige auf dem Blog). Sie lassen sich wunderbar vorbereiten, sehen hübsch aus und jede Portion ist bereits fertig angerichtet. Das Matcha-Blaubeer-Tiramisu bringt genau das mit. Cremige Schichten treffen auf fruchtiges Blaubeer-Kompott und lockere Matcha-Muffins. Das Ergebnis schmeckt leicht, sommerlich und macht einfach Lust auf den nächsten Löffel.



Matcha und Blaubeeren ergänzen sich überraschend gut
Matcha Tee wird häufig mit Getränken oder klassischen Kuchen in Verbindung gebracht. Dabei passt das feine Grünteepulver auch hervorragend in Desserts. Sein leicht herber Geschmack bringt Spannung in süße Rezepte und sorgt dafür, dass sie nicht zu schwer wirken. Genau deshalb kombiniere ich Matcha immer wieder gern mit Früchten – egal ob in Drinks oder wie hier in einem Dessert. ❤
Blaubeeren sind dafür wie gemacht. Sie bringen eine angenehme Süße mit, haben gleichzeitig eine feine Säure und sorgen dafür, dass die herben Noten des Matchas wunderbar eingefangen werden. Keiner der beiden Geschmäcker drängt sich auf. Stattdessen entsteht eine Kombination, die ausgewogen ist und mit jedem Löffel ein wenig anders schmeckt. Mal steht die Frucht im Vordergrund, mal kommt der Matcha stärker durch.
Auch optisch macht diese Kombination richtig Freude. Das satte Grün der Matcha-Muffins, die weiße Mascarpone-Creme und das dunkle Blaubeer-Kompott sorgen ganz von allein für schöne Kontraste. Mehr braucht dieses Dessert eigentlich gar nicht.
Blaubeeren gehören für mich einfach zum Sommer
Sobald die Beerensaison beginnt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf frische Blaubeeren. Während der Sommermonate schmecken sie besonders aromatisch und landen deshalb regelmäßig in meiner Küche. Ich nasche sie gern direkt aus der Schale, backe damit Kuchen oder kombiniere sie mit cremigen Desserts wie diesem. Hier habe ich die Blaubeeren zu einem köstlichen, aber schnellen Blaubeer-Kompott verarbeitet. So kann sich der Geschmack auf jedem Löffel noch besser verteilen. Gerade an warmen Tagen mag ich solche Kombinationen deutlich lieber als sehr schwere Nachspeisen.
Wenn gerade keine Saison ist, könnt ihr natürlich auch tiefgekühlte Blaubeeren verwenden. Sie eignen sich ebenfalls gut, wenn sie vorher vollständig auftauen und überschüssige Flüssigkeit abgegossen wird. Achtet darauf, dass ihr diese immer gut erhitzt, bevor ihr sie esst. Trotzdem lohnt es sich, dieses Rezept während der Beerensaison auszuprobieren. Frische Früchte bringen einfach noch einmal ein ganz anderes Aroma mit.



Matcha-Muffins aus dem Airfryer als Tiramisu-Grundlage
Für dieses Rezept kommen keine klassischen Löffelbiskuits zum Einsatz. Stattdessen bilden selbst gebackene Matcha-Muffins aus dem Airfryer die Basis. Genau das macht das Dessert für mich so besonders. Die Matcha-Muffins sind schnell in der Heißluftfritteuse gebacken, nehmen die Masarpone-Creme wunderbar auf, bleiben dabei angenehm locker und bringen gleichzeitig ihren eigenen Geschmack mit.
Durch den Matcha in den Muffins zieht sich das feine Grünteearoma durch das gesamte Dessert. Es taucht nicht nur in einer einzelnen Schicht auf, sondern begleitet jeden Löffel ganz dezent. Das macht das Tiramisu deutlich harmonischer, als wenn Matcha nur in der Creme verarbeitet würde.
Backen mit Butterschmalz und warum der Airfryer längst mehr kann
Fürs Backen verwende ich gern Butterschmalz. Ihr findet schon ein paar Backrezepte mit Butterschmalz auf dem Blog (schaut mal weiter unten). Es bringt ein feines Butteraroma mit und eignet sich hervorragend für höhere Temperaturen. Gerade kleinere Gebäcke gelingen damit besonders gleichmäßig. Der Teig bekommt eine schöne Struktur und entwickelt beim Backen eine feine goldene Farbe (für die Matcha-Muffins natürlich nicht gaaanz so relevant).
Ich habe euch einmal mein Wissen rund um Butterschmalz aufgeschrieben. Butterschmalz ist wirklich unfassbar vielseitig in der Küche: egal ob Braten, Backen, Kochen oder Frittieren. Ich bin großer Fan mittlerweile:
- Butaris besteht nur aus Butter. Der Butter wird im Produktionsprozess u.a. Wasser entzogen
- Butterschmalz ist reines Butterfett, hergestellt durch das Entfernen von Wasser und Milcheiweiß. Darum ist es laktosefrei, da der Laktosegehalt <0,1 g pro 100 g beträgt.
- Es ist frei von Farbstoffen und ist laut Gesetz frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Emulgatoren sowie Gluten.
- Butterschmalz bleibt bei Zimmertemperatur streichfähig und ist länger haltbar als Butter (ab Produktion ca. 9 Monate).
- Der hohe Rauchpunkt (ca. 205 °C) macht es ideal zum Braten und Frittieren (das liebt mein Mann).
- Anders als Butter bräunt es nicht so schnell, was eine sanfte, gleichmäßige Hitzeentwicklung ermöglicht.
- Es kann gekühlt, aber auch ungekühlt gelagert werden (ich vergesse nach dem Backen und auch Braten ja gern alles draußen, hier also kein Problem).
- Es besitzt ein herrlich buttriges und mildes Aroma.
Die Matcha-Muffins habe ich diesmal im Airfryer gebacken. Das klappt erstaunlich gut und spart gerade im Sommer auch Zeit. Vor allem muss nicht der große Backofen aufgeheizt werden. Wer ohnehin regelmäßig mit der Heißluftfritteuse arbeitet, weiß ganz bestimmt schon, dass sie viel mehr kann als Pommes oder Gemüse. Kleine Kuchen, Muffins oder sogar Brötchen gelingen darin oft genauso gut.
Ich nutze den Airfryer inzwischen immer häufiger zum Backen kleinerer Mengen. Gerade wenn spontan Besuch kommt oder ich nur wenige Muffins benötige, ist das für mich die praktischere Lösung. Die Backzeit fällt auch kürzer aus und die Küche bleibt angenehm kühl. Das macht gerade an warmen Sommertagen einen echten Unterschied. Hier einmal die Vorteile vom Backen im Airfryer für euch:
- Der Airfryer muss nur kurz vorheizen oder kommt je nach Modell sogar ganz ohne Vorheizen aus.
- Gerade bei kleinen Mengen spart ihr Zeit, weil der Garraum deutlich schneller auf Temperatur kommt als ein Backofen.
- Im Sommer bleibt die Küche angenehm kühl, weil weniger Wärme an den Raum abgegeben wird.
- Die Backzeit ist bei vielen Rezepten etwas kürzer als im klassischen Backofen.
- Kleine Portionen lassen sich unkompliziert zubereiten, ohne den großen Ofen einzuschalten.
- Wer spontan backen möchte, kann ohne lange Wartezeit loslegen.
- Der Airfryer eignet sich hervorragend zum Testen neuer Rezepte in kleiner Menge.
- Perfekt für Single-Haushalte oder kleine Familien, wenn keine großen Kuchen benötigt werden.
- Auch bereits gebackene Muffins, Kuchen oder Gebäck lassen sich darin schonend wieder aufwärmen und schmecken oft fast wie frisch gebacken.
- Neben süßem Gebäck lassen sich auch herzhafte Backrezepte wie Brötchen, Quiches oder Blätterteiggebäck problemlos zubereiten.
- Silikonformen oder kleine Backformen passen in viele Airfryer und erweitern die Einsatzmöglichkeiten deutlich.


Ein Dessert zum Vorbereiten und Genießen
Das Matcha-Blaubeer-Tiramisu im Glas ist eines dieser Rezepte, die sich wunderbar vorbereiten lassen. Nach nur einer Stunde im Kühlschrank verbinden sich die einzelnen Schichten gut miteinander und das Dessert gewinnt sogar an Geschmack. Noch besser ist es natürlich, wenn ihr es ein paar Stunden vorher zubereitet und kalt stellt. Deshalb eignet es sich perfekt für Einladungen, nette Kaffee-Nachmittag, Geburtstage oder für das nächste Grillfest als Nachtisch.
Ich mag bei Desserts im Glas einfach immer besonders gern, dass jede Portion bereits fertig angerichtet ist. Niemand muss später noch schneiden oder portionieren und die Gläser sehen direkt auf dem Tisch richtig schön aus.
Falls ihr Matcha bisher nur als Getränk kennt oder Blaubeeren meist nur im Kuchen verwendet, probiert diese Kombination unbedingt einmal aus. Vielleicht entdeckt ihr dabei genau wie ich eine neue Lieblingskombination, die ihr in Zukunft immer wieder machen möchtet.
Eure Jana
Hier habe ich noch mehr Rezepte mit Butterschmalz für dich:
- Birnen-Ziegenkäse-Quiche mit Parmesan-Boden
- Gefüllter Birnen Salz-Karamell Kuchen
- Asiatische Reispfanne mit knusprig gebratenem Sesam-Tofu
- Frühlings-Brotsalat mit Ofen-Rhabarber, grünem Spargel, Radieschen und frischem Spinat
- Einfacher und fluffiger Rhabarberkuchen mit Streuseln und Butterschmalz
- Kraut-Nudeln – Herbst/Winter Pasta mit Weißkohl
- Erdbeer-Pistazien-Käsekuchen-Schnitte


Matcha-Blaubeer-Tiramisu im Glas mit Matcha-Muffins aus dem Airfryer
Kochutensilien
- 6 Silikon Muffinförmchen
- 6 Gläser, ca. 150-200 ml Fassungsvermögen
- 1 Handrührgerät oder Küchenmaschine (mit Teigrühraufsatz)
- 3 Schüsseln
- 1 Topf
Zutaten
Für das Blaubeer-Kompott:
- 300 g Blaubeeren/Heidelbeeren
- 50 ml Wasser
- 1 EL Zucker
- 1 gehäufter EL Speisestärke
Für 6 Matcha-Muffins aus dem Airfryer:
- 75 g Butterschmalz von Butaris Zimmertemperatur
- 60 g Zucker
- 1 Packung Bourbon-Vanille-Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Gr. M)
- 120 g Mehl (Typ 405)
- 1,5 TL Backpulver (gestrichen, gern geeignet für den Airfryer)
- 25 ml Milch
- 1 EL Matcha Tee
Für die Mascarpone-Creme:
- 150 ml Schlagsahne
- 200 g Mascarpone
- 2 EL Puderzucker
- 1/2 TL Vanille, gemahlen (oder 1 Packung Bourbon-Vanille-Zucker)
Für die Matcha Tunke:
- 2 g Matcha Tee (ca. 1 gestrichener TL)
- 50 ml Wasser (70-80 °C)
- 1/2 EL Puderzucker
Zum Dekorieren:
- Matcha Tee zum Bestäuben
- Blaubeeren zum Dekorieren
Anleitungen
Für das Blaubeer-Kompott:
- Die Blaubeeren mit dem Zucker und dem Wasser aufkochen und für 10 Minuten köcheln lassen.
- Die Speisestärke mit 1-2 TL Wasser glatt rühren. Unter Rühren zu den aufgekochten Blaubeeren geben und gut verrühren.
- Dann für 2 Minuten alles köcheln und anschließend abkühlen lassen.
Für 6 Matcha-Muffins aus dem Airfryer:
- Das Butterschmalz in einer Rührschüssel mit einem Hand-Mixer (Aufsatz: Rührstäbe) oder mit der Küchenmaschine geschmeidig rühren.
- Dann nach und nach den Zucker, den Bourbon-Vanille-Zucker und das Salz unter Rühren hinzufügen, bis die Masse sich schön verbunden hat.
- Die Eier jeweils einzeln für je etwa eine halbe Minute auf höchster Stufe unterrühren.
- Das Mehl mit dem Backpulver und dem Matcha Tee mischen und abwechselnd mit der Flüssigkeit in zwei Portionen jeweils kurz auf mittlerer Stufe unterrühren.
- Den Teig für die Matcha-Muffins auf die 6 Silikon-Muffinförmchen verteilen. Die Förmchen nur zu 3/4 befüllen.
- Im Airfryer backen: In den Airfryer auf das Rost stellen im Back-Modus bei 160 °C für 12 bis 14 Minuten backen. Stäbchentest nicht vergessen.
- Im Backofen backen: Die Muffins auf dem Rost auf der mittleren Schiene in den Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze schieben. Dann für 20 bis 25 Minuten backen. Stäbchentest nicht vergessen.
- Die Matcha-Muffins auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
Für die Mascarpone-Creme:
- Die Sahne steif schlagen.
- Dann die Mascarpone, den Puderzucker und gemahlene Vanille vorsichtig darunter heben, bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist.
Für die Matcha Tunke:
- Den Matcha Tee in eine Schüssel sieben. Den Puderzucker dazu geben. Mit dem Wasser aufgießen und mit einem Milchaufschäumer-Stab oder einem Matcha Besen (eine W-Bewegung machen) aufschäumen (Riku erklärt es auf Instagram sehr gut). Dann abkühlen lassen.
Schichten der Matcha-Blaubeer-Tiramisus:
- Die Matcha-Muffins in einer Schüssel zerbröseln.
- In jedes Glas eine Schicht der Matcha-Muffin-Brösel verteilen.
- Dann mit 2 TL Matcha Tunke beträufeln.
- 1 bis 1,5 gestrichene Esslöffel der Mascarpone-Creme in die Mitte der beträufelten Matcha-Muffin-Brösel geben. Mit einem Teelöffel von der Mitte aus die Creme an den Rand des Glases verteilen. So wird es schön gleichmäßig.
- Dann 1 bis 1,5 gestrichene Esslöffel Blaubeer-Kompott darauf verteilen. Mit einem Teelöffel von der Mitte aus das Kompott an den Rand des Glases verteilen.
- Wieder Matcha-Muffin-Brösel darauf verteilen und mit Matcha Tunke beträufeln.
- Wieder 1 bis 1,5 gestrichene EL der Mascarpone-Creme in die Mitte der beträufelten Matcha-Muffin-Brösel geben und wieder mit einem Teelöffel von der Mitte aus die Creme an den Rand des Glases verteilen.
- Es entstehen so schöne Schichten. Du kannst das aber auch anpassen je nachdem, wie deine Gläser so sind.
- Die Matcha-Blaubeer-Tiramisu in den Kühlschrank stellen und kurz vor dem Servieren mit einem Sieb mit Matcha Tee bestäuben sowie mit frischen Blaubeeren dekorieren.




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