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Live vom Feld: Wie der Salat in den Supermarkt kommt | Auf dem Salatfeld am Niederrhein mit der Bonduelle Academy ❤

Foto: Marie Dingler

Werbung | Ihr Lieben, vor ein paar Wochen konntet ihr mich zusammen mit der Bonduelle Academy auf die Salatfelder am Niederrhein begleiten und live dabei sein, wie der Salat in den Supermark kommt. In meinen Instagram Story-Highlights findet ihr diesen, für mich sehr überraschenden, Besuch Live vom Feld noch (und mich im Salatfeld). Aber fangen wir von vorne an: Wir reisten in die Nähe von Duisburg, nahe der Niederlanden. Dort wurden wir herzlich im Schloss Wissen empfangen. Ein herrliches altes Gut mit Wassergraben – das Burgfräulein in mir war direkt entzückt.

Aber Prinzessin durfte ich leider nicht spielen. Aber dafür hat uns der schneidige Koch Sebastian Franke ein sehr köstliches Dinner kredenzt. Da merkt man direkt, dass er sein Handwerk in den besten Küchen gelernt hat. Alle Gerichte waren vegetarisch, was mich natürlich sehr freute, und mit Bonduelle Produkten wie Rote Bete, den frischen Salaten oder Kürbis kreiert. Zwischendurch gab es kleine Aufgaben, wie cremigen Hummus oder auch ein Salatdressing zu kreieren. Das lockerte den Abend auf und hat zusammen mit den anderen Bloggern wirklich Spaß gemacht. ❤

Sebastian Franke
Sebastian Franke
Sebastian Franke

Das Dinner bestand übrigens aus: Salat von Linsen und roter Bete mit karamellisiertem Ziegenkäse und Wildkräutern, Pasta mit Kürbis, jungem Spinat, Zitrone und Parmesan sowie als Highlight-Dessert (!) Zweierlei Süßkartoffel mit Popcorn und Vanilleeis. Die Rezepte findet ihr hinterlegt und ich kann sie euch nur ans Herz legen. Oder habt ihr schon mal ein Dessert mit Süßkartoffel gegessen?! Herrlich lecker und mal etwas Anderes! Es war wirklich ein wundervoller Abend.

Schloss Wissen

Am nächsten Morgen starteten wir die Bonduelle Academy mit einem kleinen Ausflug ins Foodstyling. Wir haben in kleinen Gruppe unsere eigenen Salate entwickelt und besonders schön angerichtet. Auch Sebastian Franke hat sich natürlich nicht lumpen lassen und einen Sterne-Salat-Teller gezaubert.


Sebastian Franke

Foto: Julia Stump

Dann ging es endlich dorthin, wofür wir alle angereist waren: Zu den Salatfeldern! Ich hätte wirklich solche großen Felder nicht in dieser Region erwartet.

Ich muss ja gestehen, dass ich gegenüber den Salaten aus der Tüte einige Vorurteile hatte und darum auch so gern diese Reise mitmachen wollte. Ich fragte mich: Warum muss der Salat in die Tüte, vorher abgewaschen werden, wenn ich das doch alles Zuhause ebenso machen kann? Warum die Tüten? Allerdings erhielten wir vor Ort viele Informationen und hatten zudem auch viele Gespräche, die meine Sichtweisen erweitert bzw. verändert haben:

  • Wenn man kleinere Mengen an Salat braucht oder verschiedene Salate möchte, dann bleibt sehr viel übrig und
  • Wenn ich den Salat zuhause wasche, dann verbrauche ich mehr Wasser und
  • die meisten Salatköpfe im Supermarkt sind ebenfalls in Plastik verpackt.

Bonduelle Salatfeld

Wusstet ihr, dass für einen Beutel Salat nur 2,44 l Wasser verbraucht werden? Das sind weniger als ihr Zuhause für das Waschen eines Salats braucht.

Zudem arbeitet Bonduelle an alternativen Verpackungsmitteln als Plastik. Das finde ich sehr löblich und ich bin sehr gespannt, was sie dort entwickeln werden. Der Weg geht ja ganz klar in Richtung alternativer Verpackungen.

Bonduelle Salatfeld
Bonduelle Salatfeld

Bonduelle Salatfeld

Landwirt Hans-Joachim Raedt und Christoph von Holtum

Aber nun auf zu den Salatfeldern am Niederrhein. Unser erster Stopp war das Bonduelle Salat-Werk, wo wir mit Gummistiefeln ausgestattet wurden. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zu einem Mesclun-Salatfeld zusammen mit Christoph von Holtum von Landgaard, eine Erzeugergenossenschaft. Mesclun ist übrigens eine Mischung aus Rucola, Tatsoi, Red Mustard, Bull’s blood, Red Chard, Mizuna grün, Lollo Biondo und Lollo Rosso. Ich hatte den Begriff vorher noch nie gehört, ihr!? Der Mesclun Salat wird direkt vom Feld als Mischung ins Werk von Bonduelle geliefert. Alle Produzenten liegen übrigens maximal sieben Kilometer vom Bonduelle Werk entfernt. Nach dem Ernten sind die Salate spätestens drei Stunden später im Werk. Ganz schön regional und schnell.

Wusstet ihr, dass es 128 verschiedene Salatsorten gibt?

Während unseres Besuchs kam zufällig Landwirt Hans-Joachim Raedt vorbei und erzählte uns sehr leidenschaftlich mehr über seine Felder und den Salatanbau. Er freute sich echt über unser reges Interesse an seinen grünen Schützlingen. Der Salat wird von April bis Ende Oktober angebaut und hat Wachstumsphasen von 5,5 bis 6 Wochen. Im Herbst wird alle zwei Wochen gesäht und immer 10 kg Saatgut pro Hektar, das macht pro Kilogramm Saatgut circa 1 Tonne Salat später, also 6 Tüten Salat pro Meter Feld.

Bonduelle Salatfeld
Bonduelle Salatfeld
Bonduelle Salatfeld

Unsere Entdeckungsreise ging weiter auf das Eisbergsalat-Feld, nur ein paar Kilometer entfernt von den Mesclun-Feldern. Der Eisberg wird circa zwei Wochen gezüchtet bevor er auf die Felder gepflanzt wird. Er benötigt dann noch einmal sechs Wochen und wächst unfassbare 50 g am Tag. Wow, oder? Auf einem Feld, einer Anpflanzfläche, wachsen um die 380.000 Salate. Sie werden immer mit drei Tagen Versatz gepflanzt, damit es laufend frischen neuen Salat-Nachschub gibt. Sehr clever. Ab Mitte Mai wird der frische Eisberg geerntet.Es dauert zwei Tage bis der Salat für uns im Supermarkt verfügbar ist.

Wir durften ihn vor Ort übrigens auch selbst ernsten und probieren. Gar nicht so einfach einen Salat zu ernten. Herr von Holtum ware nicht unbedingt zufrieden mit uns, aber Spaß hat es gemacht und das Probieren ging einfacher. Wirklich frisch, knackig und lecker – so ein Salat direkt vom Feld! Ein Erlebnis für sich.

Bonduelle Salatfeld

Foto: Marie Dingler

Bonduelle Salatfeld

Unser letzter Stop war das Bonduelle Werk in Straelen. Dort angekommen erhielten wir alles, was das Hygieneherz begehrt: Haarnetze, Helme, Thermojacken, Stahlkappen für die Schuhe und Handschuhe. Nicht stylisch, aber sicher und hygienisch (Fotos von uns findet ihr davon übrigens auch in meiner Instagram Story Live vom Feld). Vor dem Betreten des Werkes mussten wir auch noch Überzieher über unsere Schuhe ziehen und natürlich die Hände waschen. Was muss das muss! So ausgerüstet durften wir die Produktion betreten.

Wusstet ihr, dass das Salat Werk nur 4 Grad kalt ist?

Die 9.000 qm großen Hallen sind so kalt, damit der Salat sich schön lange frisch hält. Denn bei Raumtemperatur würde er sehr schnell Einiges an Nährstoffen verlieren! Die verschiedenen Salatsorten kommt in großen Kiste an, wird direkt nach Salatsorte beziehungsweise Mischung sortiert und der Strunk entfernt, wenn notwendig. Alles wird innerhalb von 30 Minuten öfter gewaschen, verarbeitet und verpackt, um dann nach ganz Deutschland geliefert zu werden. Damit wir ihn dann im Supermarkt frisch aus dem Kühlregal holen können.

Was für ein salathaltiger Tag, wir schlüpften aus unserer Kleidung, winkten dem Salat und machten uns wieder auf nach Hamburg.

Bonduelle Salat Werk

Links: Der Salat kommt in Kisten im Werk an | Rechts: Die Verpackungsmaschine | Foto: Carsten Behler

Der Salat wird sehr gründlich gewaschen | Foto: Carsten Behler

Bonduelle Salat Werk

Waschen und vorsichtig mischen | Foto: Carsten Behler

Es war wirklich spannend diesen Weg miterleben zu dürfen. Auch jetzt nach Wochen bin ich froh, dass ich dabei war. Solche Feld- und Werksbesichtigungen erweitern immer den Horizont. Mein Horizont ist jetzt auf jeden Fall etwas grüner – vor lauter leckerem Salat!

Weitere salathaltige Eindrücke findet ihr auf Instagram unter: #bonduelle, #gemueseleckerleichtgemacht und #bonduelleacademy. Viel Spaß beim Stöbern.

Eure Jana

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2 Kommentare

  • Antworten
    Anja v. Meine Torteria
    3. November 2018 at 12:35

    Ich mag das Bild von Dir im Salat total gerne!!!!! Gruß und Kuss, Anja

     Meine Torteria

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