
Anzeige für Assolatte & die Italian Trade Agency | Ihr Lieben, in Hamburg hat der Herbst diesen Monat richtig laut geklopft. Es nieselt seit Tagen, die Heizung läuft und ich habe dieses Gefühl, das jedes Jahr im Oktober wiederkommt: Ich will Pastateller auf dem Sofa, eine Decke über meine Beine und am besten nichts weiter tun müssen. Genau in so einer Woche ist diese Maronen-Carbonara mit Ricotta, Burrata und Pecorino Romano DOP entstanden.
Eine herbstliche Carbonara, wie ich sie mir schon immer gewünscht habe: mit sehr viel köstlichem italienischem Käse. Und sie verspricht eins: La Dolce Vita für köstliche Momente im Herbst! ❤
Ein Abend voller italienischem Käse
Ende September durfte ich beim Creator*innen Event “La Dolce Vita für jeden Moment” von Assolatte, dem italienischen Branchenverband der Milch- und Käseindustrie, und der Italian Trade Agency in Hamburg dabei sein. Wir haben gemeinsam verschiedenste italienische Käsesorten verkostet und von Josefine Fuchs, Käse-Sommelière und Käsefüchsin, so viel über Herkunft, Tradition und Herstellung gelernt. Frischer Burrata war da, gereifter Pecorino Romano DOP, Gorgonzola und noch einiges mehr. Auf dem Heimweg durch den Regen stand für mich fest, was ich daraus koche. Eine herbstliche Carbonara mit Maronen sollte es sein, mit sehr viel hochwertigem Käse.



Warum ausgerechnet Maronen?
Carbonara ist eine meiner Lieblingspasta. Über die Jahre habe ich schon einige kreative Versionen ausprobiert. Maronen waren aber noch nicht dabei. Wer als Kind am Weihnachtsmarkt die heißen Maronen aus dem Papiertüten gezaubert bekommen hat, weiß, wie diese nussige Süße schmeckt. In der Pfanne mit etwas Butter und Salbei angebraten bekommen die Maronen tolle Röstaromen und einen schönen Biss. Dazu noch ein wenig vegetarische Speckwürfel und zusammen mit dem frischen Ricotta, dem salzigen Pecorino Romano DOP und dem cremig-sahnigem Burrata ergibt das ein herbstliches Pastagericht, dass ich jeden Tag essen würde.
Ricotta statt Sahne
Über die echte Carbonara wird ja bekanntlich gestritten, in Rom genauso wie hier in Deutschland. Sahne gehört für Purist*innen jedenfalls nicht hinein. Ich habe trotzdem eine cremige Version gemacht, nur eben ohne Sahne: Ricotta, ein milder, weicher Frischkäse aus Molke, meist aus Kuhmilch hergestellt, wird zusammen mit Maronenpüree, frischen Eigelben und heißem Nudelwasser sowie Pecorino Romano DOP, zu einer Sauce, die sich um jede einzelne Nudel legt. Der Ricotta schmeckt dabei fein milchig und leicht, so wird das Gericht schön ausgewogen statt mächtig. Genau richtig, wenn man abends noch etwas tun will außer auf der Couch zu sitzen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, sitze ich danach trotzdem auf der Couch. ❤

Pecorino Romano DOP gibt den Kick
Der eigentliche Star der Sauce ist für mich der Pecorino Romano DOP. Er wird aus Schafmilch hergestellt, schmeckt kräftig, salzig und richtig würzig. Und genau diese Würze braucht das Gericht um zusammen mit dem süßlichem Maronenpüree und dem milden Ricotta ausgewogen zu schmecken.
Was bedeutet eigentlich DOP?
Das DOP in seinem Namen ist übrigens keine Deko. DOP steht für “Denominazione di Origine Protetta”, auf Deutsch geschützte Ursprungsbezeichnung. Käse mit diesem Siegel darf nur in einer genau festgelegten Region und nach festen traditionellen Regeln produziert werden, und unabhängige Stellen prüfen das auch. Erkennen könnt ihr das Siegel am Logo mit der gelben Sonne auf rotem Grund. Assolatte setzt sich genau für diese Siegel ein, damit Original und Nachahmung nicht verwechselt werden. Beim nächsten Einkauf lohnt sich also ein kurzer Blick auf die Verpackung, ihr wisst dann einfach, was ihr bekommt.Das Kürzel ist die italienische Abkürzung für “Denominazione di Origine Protetta”. Auf Deutsch heißt das “g.U.”, also geschützte Ursprungsbezeichnung. Egal wie man es nennt, gemeint ist immer dasselbe: Ein Käse mit diesem Siegel ist so eng mit seiner Herkunftsregion verbunden, dass er nur genau dort und nach den überlieferten Regeln der Region hergestellt werden darf.
Und damit das Siegel auch wirklich etwas bedeutet, gelten für alle DOP-Produkte strenge Regeln, die die Europäische Kommission detailliert festgelegt hat. Darin steht nachzulesen, aus welchen Rohstoffen der Käse hergestellt werden darf, woher sie kommen müssen, wie die Herstellung abläuft und wie lange der Käse reift. Auch die Qualitätskriterien und die Kennzeichnung sind darin genau festgeschrieben. Ob sich alle an diese Vorgaben halten, wird von unabhängigen Kontrollstellen überprüft. Nur wer sämtliche Anforderungen erfüllt, darf die DOP-Bezeichnung und das europäische Logo mit der gelben Sonne auf rotem Grund tragen.
Für euch beim Einkauf heißt das: Beim Pecorino Romano DOP lohnt sich der Blick auf die Packung also doppelt, denn das Siegel zeigt euch, dass ihr wirklich den Originalkäse vor euch habt und nicht irgendeine Nachahmung. ❤


Burrata obendrauf, und zwar zum Schluss
Der Burrata, ein Frischkäse aus Apulien, hergestellt aus Kuh- oder Büffelmilch, hat die schönste Aufgabe im ganzen Gericht: Er kommt ganz am Ende, zerrupft und leicht in der Mitte geöffnet, direkt auf die warmen Nudeln. Durch die Hitze wird er schön weich und das cremige Innere läuft langsam in die Pasta hinein.
Wusstet ihr übrigens, dass die Milch für den köstlichen Burrata maximal 16 Stunden alt sein darf? Besser ist sogar, wenn sie noch frischer ist!
So sieht für mich La Dolce Vita an einem grauen Oktobertag aus. Genießt diese herrlich, cremig-leckere Herbst Pasta Maronen-Carbonara mit Ricotta, Burrata und Pecorino Romano DOP und muckelt euch einfach drinnen ein. ❤
Weitere köstliche Rezepte mit italienischem Käse, für alle Jahrezeiten, findet ihr hier.
Eure Jana

Maronen-Carbonara mit Ricotta, Burrata und Pecorino Romano DOP
Zutaten
- 250 g Tagliatelle
Für das Maronenpüree:
- 150 g vakuumierte, gegarte Maronen insgesamt 200 g
- 2 EL Butter
- 80 ml heißes Nudelwasser für das Maronenpüree
- Salz
Für das knusprige Schinken-Maronen-Topping:
- 60 g vegane Schinkenwürfel
- 50 g vakuumierte, gegarte Maronen
Für die Maronen-Soße:
- Maronenpüree
- 150 g Ricotta
- 50 g Pecorino Romano DOP fein gerieben (plus mehr zum Servieren)
- 2 Eigelb Größe M
- 50 ml Nudelwasser heiß
- Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
- 1 Prise Muskat optional
- 1 Burrata
Anleitungen
- Die Tagliatelle in reichlich Salzwasser kochen. Vor dem Abgießen eine große Tasse Nudelwasser abschöpfen.
Für das Maronenpüree:
- 150 g der Maronen grob zerkleinern. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Maronenstückchen bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anrösten, bis sie duften. Vom Herd nehmen und die restliche Butter hinzugeben.
- Die Maronen mit 80 ml heißem Nudelwasser fein pürieren, bis ein sämiges, glattes Püree entsteht. Mit einer Prise Salz abschmecken.
Für das knusprige Schinken-Maronen-Topping:
- Die restlichen Maronen klein bröseln.
- Die veganen Schinkenwürfel kurz allein in einer Pfanne anbraten und dann die Maronenkrümel dazugeben und so lange anbraten, bis beides schön knusprig ist. Dann beiseitestellen
Für die Maronen-Soße:
- Das Maronenpüree, den Ricotta, den Pecorino Romano DOP, die beiden Eigelb und das heiße Nudelwasser in einer großen Schüssel miteinander verrühren, bis die Soße schön cremig ist sämig ist. Die Soße mit Pfeffer abschmecken. Ist dir die Soße zu dick? Dann rühre noch ein wenig Nudelwasser ein.
- Die abgegossenen und noch dampfende Tagliatelle direkt in die Schüssel geben und gut unterheben bis eine seidige, karamellfarbene Soße entsteht. Die Hitze der Nudeln gart das Eigelb sanft.
- Die Tagliatelle in Maronen-Soße auf Tellern verteilen. Mit dem knusprigem Schinken-Maronen-Topping bestreuen. Pecorino Romano DOP darüber reiben.
- Den Burrata etwas auseinander ziehen und jeweils einen Teil oben auf den Tagliatelle mit Maronen-Soße platzieren.
- Sofort servieren und genießen!
Notizen





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